Darmstadt ist Ausrichtungsort des Deutschen Umweltpreises 2021

‐ Darmstadt Press-Reports

Darmstadt, März 2015 - Das Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die den Deutschen Umweltpreis verleiht, hat Darmstadt für das Jahr 2021 für das Ausrichten des mit 500.000 Euro größten und unabhängigen Umweltpreises Europas ausgewählt.

Insgesamt 24 Veranstaltungs- und Messehallen hatten sich beworben, nachdem die DBU den Wettbewerb ausgelobt und die Bewerbungsunterlagen mit den entsprechenden Rahmenkriterien definiert hatte. Eine Expertenjury hatte schließlich speziell auch unter Nachhaltigkeitskriterien eine Empfehlung an das DBU-Kuratorium erarbeitet, die jetzt als Grundlage für die Entscheidung diente.

DBU-Kuratoriumsvorsitzende Rita Schwarzelühr-Sutter betont: "Auf Basis des Nachhaltigkeitskodexes der Veranstaltungswirtschaft wollen wir ein Zeichen für nachhaltiges Handeln setzen und mithelfen, dass sich die ressourcensparenden Kriterien von ‚green meetings‘ durchsetzen."

Das darmstadtium als ein Vorzeigeobjekt für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und intelligente Energienutzung setzt als zukunftsorientierter und klimafreundlicher Tagungsort die idealen Grundlagen für ‚green meetings‘. Lars Wöhler, Geschäftsführer des Wissenschafts- und Kongresszentrums Darmstadt, freut sich über die Anerkennung der Nachhaltigkeitsaktivitäten seines Teams: "Das darmstadtium ist als nachhaltiges Kongresszentrum konzipiert und wird auch in allen Belangen nachhaltig geführt und betrieben. Ein idealer Ort also für Veranstaltungen wie die Verleihung des Deutschen Umweltpreises – finden nicht nur unsere Kunden, sondern auch das Kuratorium der DBU, was uns besonders freut. Das ist auch eine Bestätigung und ein Ansporn für das gesamte darmstadtium-Team", findet Wöhler.

Innerhalb der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat das darmstadtium beste Voraussetzungen für nachhaltige Handlungsweisen. Darmstädter Unternehmen wirtschaften nachhaltig – auch aufgrund der guten logistischen Anbindung und der Versorgung aus regenerativen Energien. Und auch Darmstädter Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen sind an der Spitze in Forschung und Entwicklung bei ‚green technology‘ und ‚green cities‘.

Seit September 2013 ist Darmstadt offiziell Fairtrade-Stadt, zudem gibt es einen grünen Oberbürgermeister, welcher gleichzeitig Aufsichtsratvorsitzender des darmstadtiums ist. Die Philosophie des Hauses wird hierdurch zusehends gestärkt, was sich auch positiv auf das grüne Selbstverständnis des darmstadtiums auswirkt. Daher ist auch Oberbürgermeister und Aufsichtsratvorsitzender Jochen Partsch stolz auf die Auswahl Darmstadts als Ausrichtungsort des Deutschen Umweltpreises: "Das darmstadtium ist essentieller Bestandteil der nachhaltigen Wissenschaftsstadt Darmstadt. Daher begrüßen wir die Durchführung nachhaltiger Veranstaltungsformate wie die Verleihung des Deutschen Umweltpreises, welcher Einsatz und Leistungen auszeichnet, die jetzt und zukünftig entscheidend zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt beitragen", so Partsch.

Der deutsche Umweltpreis

Der Deutsche Umweltpreis der 1991 gegründeten DBU wird seit 1993 jährlich an wechselnden Orten vergeben. Damit wolle die Stiftung "bewusst ein Zeichen für die Vielfalt und Besonderheiten der rund 10.000 Projekt- und Kooperationspartner in ganz Deutschland setzen", so Schwarzelühr-Sutter. Der Preis zeichnet Leistungen von Personen aus, die vorbildlich zum Schutz und Erhalt der Umwelt beigetragen haben oder in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung beitragen werden. Es können Projekte, Maßnahmen oder Lebensleistungen einer Person prämiert werden. Kandidaten für den Deutschen Umweltpreis werden der DBU vorgeschlagen. Berechtigt dazu sind etwa Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, Kirchen, Umwelt- und Naturschutzverbände, wissenschaftliche Vereinigungen und Forschungsgemeinschaften, das Handwerk, Wirtschaftsverbände und die Medien. Selbstvorschläge sind nicht möglich.

Eine vom DBU-Kuratorium ernannte Jury, besetzt mit herausragenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und gesellschaftlichen Gruppen, empfiehlt dem Kuratorium die Preisträger für das jeweilige Jahr. Das DBU-Kuratorium fällt die Entscheidung.

Weitere Informationen unter www.dbu.de.

 

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