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Idee, Planung und Bau

Viele Gesichter prägten den Bau –treibende Kräften der TU Darmstadt, der Stadt Darmstadt und aus der Politik. Gemeinsam planten sie, entwarfen Pläne und sorgten dafür, dass mitten im Rhein-Main-Gebiet ein Treffpunkt für Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur entstand.

Dabei gab es einiges zu beachten. Wie soll ein Wissenschafts- und Kongresszentrum in Darmstadt seine Funktionen erfüllen, sich aber gleichzeitig auch optimal in die Umgebung mit den historischen Gebäuden, wie Schloss und Mollerbau, einfügen? Vor dem Architektenwettbewerb war klar, dass mit dieser Fragestellung auch eine Herausforderung einherging. Es galt, architektonische Entwürfe zu erzeugen, die die Umgebung nicht erschlagen. Vorgaben gab es zudem hinsichtlich einer Stärkung der Selbstdarstellung der Stadt Darmstadt durch die Neuanordnung der städtebaulichen Situation.

Auch die Platzierung innerhalb der Stadt war anfangs noch offen - Vorgaben für das Umfeld, den Raumbedarf und Stellplätze waren hierfür Erfordernisse. Eine Entscheidung für den Standort fiel letztlich aufgrund der günstigen Lage und des benötigten Platzes, der andernorts nicht gereicht hätte.

Ausgelobt wurde der Architektenwettbewerb im September 2000. Teilnehmer waren zahlreiche namhafte nationale und internationale Büros, was auf eine enorme Beachtung bezeugte. Im April 2001 beendete das Preisgericht dann seine Arbeit, indem es vier gleichwertige und gleichdotierte Preise vergab. Die Entwürfe der vier ausgewählten Archiekten wurden in der Centralstation der Öffentlichkeit präsentiert.

Nach einer Verfeinerung der vier Angebote mit konkreteren Details, Kostenschätzungen und der Nennung von Partnerbüros fand im Juni 2001 die entscheidende Sitzung statt. Unter der Leitung von Planungsdezernent Hans-Jürgen Braun entschieden sich die 13 stimmberechtigten Obergutachter der ersten und zweiten Wettbewerbsphase für den Entwurf von Talik Chalabi. Dafür sprachen Signalcharakter, gute Vermarktungsmöglichkeiten und konkrete architektionische Aussagen. Überzeugend waren auch die Funktionalität und die Auswahl der Partnerbüros. Auch die Resonanz in der Öffentlichkeit fiel gut aus, sodass das eigenwillige, futuristisch wirkende Gebäude geschaffen werden konnte.

Die Grundsteinlegung mit prominenten Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur erfolgte am 22. April 2005. Dies war auch der Moment, in dem das darmstadtium seinen Namen erhielt.

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