Kunst trotz(t) Demenz
vom 7. bis 21. März 2010 im darmstadtium
Am 7. März 2010 findet um 18 Uhr im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium die Vernissage der Ausstellung "Kunst trotz(t) Demenz" statt. Landtagspräsident Norbert Kartmann eröffnet als Vorsitzender des DiaDem-Beirats gemeinsam mit Stiftungsdirektor Wilfried Knapp und der stellvertretenden Geschäftsführerin des darmstadtiums, Hildegard Schoger die Aus-stellung. Arnd Brummer, Chefredakteur des Magazins "chrismon", wird in das Thema einführen. Anschließend stellt Kurator Andreas Pitz die Exponate vor.
Die Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Demenz“ ist ein Projekt der Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau und ihres Stiftungsfonds DiaDem. Die Stiftung ist außerordentlich dankbar und erfreut, die Ausstellung im darmstadtium präsentieren zu können, da dieser prominente Ort - ermöglicht durch das großzügige Entgegenkommen der Geschäftsführung – starken Publikumsandrang erwarten lässt.
Neben direkten Hilfen für demenzkranke Menschen und ihre Familien will DiaDem die öffentliche Auseinandersetzung mit der sozialen Dimension von Demenz auf kreative Weise befördern. Im Rahmen der Ausstellung „Kunst trotz(t) Demenz“ richten zahlreiche zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler ihren speziellen Blick auf das Thema. Die Ausstellung umfasst über 100 Kunstwerke von 30 Kunstschaffenden.
Die Zeichnungen, Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Installationen nehmen in verschiedener Art und Weise das Thema Demenz auf. Neben so renommierten Künstlerpersönlichkeiten wie Felix Droese, Candida Höfer, Jörg Immendorff und Günther Uecker sind auch viele Kunstschaffende aus der Region vertreten.
Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind oft selbst betroffen. In vielen Fällen ist die Erkrankung von Angehörigen und deren Pflege Anlass für die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Demenz gewesen. Es wird aber auch Kunst von Demenzkranken gezeigt.
Werke von Eberhard Warns, Herbert Zangs und Christian Zimmermann zeigen, wie lebensbejahend Kunst von Menschen mit Demenz sein kann.
darmstadtium bietet gesellschaftsrelevanten Themen einen Ort, um in Kommunikation mit der Öffentlichkeit zu treten
Als international agierendes Wissenschafts- und Kongresszentrum liegt der Schwerpunkt des darmstadtiums auf der Durchführung wissenschaftlicher Kongresse, Symposien und Workshops. Als Ort der Kommunikation mitten in der Wissenschaftsstadt Darmstadt greift das Kongresshaus regelmäßig gesellschaftsrelevante Themen auf und schafft somit Raum zur Kommunikation. Daher bietet das darmstadtium herausragenden Ausstellungen - wie dieser – eine Plattform, um in Kommunikation mit einer breiten Öffentlichkeit treten zu können. „Wir haben uns vorab die Ausstellung im hessischen Landtag in Wiesbaden angeschaut und sind überzeugt von der ausdruckstarken und gleichwohl sensiblen Darstellung der Thematik Demenz, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Das darmstadtium möchte damit zum wiederholten Male einen Beitrag zur öffentlichen Diskussion leisten“, so die stellvertretende Geschäftsführerin Hildegard Schoger.
Interessantes Begleitprogramm zur Ausstellung
- Am 13.03.2010 findet um 17 Uhr eine Filmvorführung statt. Der Film gewährt Einblicke in die Ateliers beteiligter Künstlerinnen und Künstler.
- Am 14.03.2010, 15 Uhr, hält Prof. Konrad Maurer, ehemaliger Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie Frankfurt am Main, einen Vortrag mit dem Thema „Alzheimer und Kunst“.
Führungen und Künstlergespräch:
- Am 17. 03. 2010,17 Uhr wird Dr. Markus Zink, Kunstbeauftragter der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, eine Führung anbieten und danach ein Künstlergespräch mit Madeleine Dietz führen.
- Im Rahmen der Finissage am 21. März wird Andreas Pitz, Kurator der Ausstellung, von 16 – 17:30 Uhr eine Führung anbieten.
- Am 21. 03. 2010, 18 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche liest Dr. Bruno Pockrandt aus seinem Buch „Zwischen Befunden und Befinden“.
Die Ausstellung kann vom 7. bis zum 21. März 2010 im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium besichtigt werden.
Öffnungszeiten: täglich von 11 – 18 Uhr - der Eintritt ist frei.
Kunst trotz(t) Demenz
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Kunst trotz(t) Demenz
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Presseinformationen
Jana Bethge-Henniger –
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