Blitzlicht: Dimensionen der Vielfalt

Die Resonanz der vergangenen Monate war überwältigend:
Branchen unterschiedlichsten Couleurs - von Wirtschaft, Wissenschaft bis hin zur Politik wählten das darmstadtium zum Ort ihrer Visionen. Durch die räumlichen Kapazitäten und flexible Logistik konnten mehrere Veranstaltungen gleichzeitig im Haus stattfinden - ein Attribut nur der ganz großen Kongresshäuser. Zunehmend sind es internationale Gäste, die Darmstadts neue Businessbühne mit ihren multiplen Kommunikations- und Präsentationstechnologien zu schätzen wissen.

Aussichten auf eine bessere Zukunft
Die professionelle Konferenztechnik konnte sich auf der fünftägigen Konferenz der in Darmstadt ansässigen Europäische Organisation für Wettersatelliten -EUMETSAT- beweisen: Über 400 Wissenschaftler aus aller Welt waren angereist, um aktuelle Satellitentechnik vor dem Hintergrund zunehmenden Klimawandels und Veränderungen in Luft, Wasser und Erde zu diskutieren.
Auf dem großen Jahrestreffen der Branche profitierten alle Teilnehmer von den hochwertigen High-Tech-Standards: Darunter Multimedia-Präsentationen, Vorträge mit leistungsstarker Internetanbindung sowie eine technisch komplexe Live-Schalte via Internet vom afrikanischen Kontinent.

Ideen für eine bessere Zukunft! Diese entwickelten die über 200 engagierten Jugendlichen auf dem Darmstädter Jugendkongress. Das zum 5. Mal stattfindende Jugendforum wurde in Kooperation mit dem städtischen Jugendbildungswerkes ausgerichtet. Unter Federführung von Stadtrat Jochen Partsch stellten Teilnehmer der verschiedenen Workshops den Gästen aus kommunaler Politik, Verwaltung und Fachöffentlichkeit ihre Ideen und Vorschläge zur Verbesserung der Lebenssituation von Jugendlichen in Darmstadt vor.

Dynamische Entwicklung der Region
Welche Erwartungen und Wünsche Non-profit Unternehmen besitzen, wurde beim dritten südhessischen Stiftungstag deutlich: Unter Teilnahme von Ministerpräsident Roland Koch präsentierten über 30 landesweite Stiftungen ihren Einsatz für moderne, demokratische Bürgerkultur. Der lichtdurchflutete Glasbau, die Wandlungsfähigkeit der Beleuchtung und die Verwendung von viel natürlichem Material erzeugten eine erstklassige, passende Tagungsatmosphäre, in der die Stiftungsträger ihre sozialen, bürgernahen Themen den über 400 Besuchern nahe brachten.

Die Politik war auch zu Gast auf der Fachtagung "Business Innovation Forum" der Software AG. Der bedeutende Softwarekonzern mit Sitz in Darmstadt stellte zusammen mit T-Systems, der Europäischen Zentralbank und DHL neueste Software-Technologien vor und diskutierte mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries über aktuellen Trends im E-Government.

Dass Qualität in der Forschungslandschaft der Schlüssel zum Ziel ist, zu den wirtschaftlich attraktivsten Regionen zu gehören, führte auch Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrtgesellschaft (DLR) und ehemaliger TU-Darmstadt Präsident an. Auf der großen Jahrestagung des Kölner Verbands wurde die nachhaltige Entwicklung des europäischen Luftverkehrs verhandelt sowie hochrangige Forschungspreise feierlich verliehen. Topaktuelle Themen waren das Satelliten-Navigationssystem Galileo und die Raumstation ISS, aber auch neue Systeme zur Vermeidung von Lärm- und Schadstoffemmissionen. Diese rücken immer mehr in den Fokus der grenzüberschreitenden Umweltdebatte. Alles in allem ein Kongress mit fortschrittlichen Perspektiven - in einem fortschrittlichen Haus.

Zugewinn für Darmstadt
Wie sieht eigentlich so ein Kongressgeschehen aus? Das fragten sich über 600 Besucher als sie geduldig in der Schlange an der Darmstädter "Nacht der Musen" warteten. In zahlreichen Führungen bei stimmungsvoller nächtlicher Atmosphäre erfuhren sie, was alles hinter der scheinbar coolen und nüchtern wirkenden Kongresswelt steht. Über Tagungsorganisation, Ausstellungskomfort und Kundenservice informierten sich auch die 50 Mitglieder des hessischen Konsularcorps als diese im vergangenen August das darmstadtium besuchten. Sie tragen den Gedanken der Internationalität aus dem darmstadtium "per officium" in die Welt hinaus - das darmstadtium freuts!

"Glasbau trifft historischen Sandstein" könnte es heißen, wenn man die umfangreiche Geschichte der historischen Stadtmauer in einem Satz erzählen müsste. Die in den Neubau des darmstadtiums integrierte mittelalterliche Wehrumfriedung und ihre spannende Geschichte konnte jetzt - auch dank des unermüdlichen Einsatzes des städtischen Denkmalpflegers Nikolas Heiss - der Öffentlichkeit präsentiert werden. Nikolas Heiss ist glücklich dass "der Anspruch Altes mit Neuem sinnvoll zu verbinden" an der Front und im Innenbereich des Gebäudes verwirklicht werden konnte und verweist auf den Zugewinn für Darmstadts Stadtgeschichte. Termine für Gruppenführungen können bei Darmstadt Marketing angefragt werden.

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